Seit gestern Abend ist das Samsung Galaxy Note bei mir. Ich habe mich beinahe die gefühlte halbe Nacht damit beschäftigt.
Welche Unterschiede zum iPhone sind mir aufgefallen?
Neben den offensichtlichsten Unterschieden, Größe und Betriebssystem, ist mir sofort das Material als wesentlicher Unterschied aufgefallen. Als ich mein iPhone 4 bekommen habe, war ich von der sehr hochwertigen Haptik sofort begeistert – ich hatte von Anfang an keine Zweifel, dass das iPhone auch eine Attacke meines zweijährigen Sohnes unbeschadet überstehen wird. Dieses Gefühl hat sich beim SGN noch nicht eingestellt. Insbesondere der hauchdünne Akkudeckel lädt nicht gerade zu einem Urvertrauen ein. Aber Vertrauen kann ja wachsen. Und das wird es bestimmt. Immerhin ist es ein Vorteil, dass man den Akkudeckel überhaupt abnehmen kann. Kennt man ja als iPhone-Nutzer so nicht. Da der Akku meines iPhones so langsam schwächer wird, hätte ich mir das aber durchaus gewünscht, denn Rumbasteln mag ich an einem Handy nicht.
Nachdem ich das SGN eine Zeit lang genutzt habe, finde ich nicht, dass es sich minderwertig anfühlt – keinesfalls. Aber das iPhone fühlt sich definitiv wertiger an. Ob das ein qualitativer Unterschied ist, wird die Zeit zeigen.
Die Software
Ich habe das SGN also in Betrieb genommen. SIM-Karte rein, Akku rein und Klappe drauf. Angeschaltet. Das SGN fährt mit einer netten Animation hoch – das iPhone ist dagegen schlicht mit dem Apfel-Logo. Einen qualitativen Unterschied kann ich nicht feststellen, es ist eben ein komplett anderer Stil.
Kurz nachdem ich das SGN zum ersten Mal gestartet habe, bekomme ich bereits die Meldung, dass ein Software-Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) zur Verfügung steht. Ich installiere es. Die Verfügbarkeit dieses Updates war – neben den physikalischen Vorzügen des SGN – einer der Gründe, warum ich mich gerade für das SGN entschieden habe.
Wenn man zuvor ein iPhone genutzt hat, fällt die Bedienung des SGN sofort leicht. Was sofort auffällt ist, dass man unter Android wesentlich mehr Einstellungs- und Einwirkungsmöglichkeiten hat. Das fängt bei den Einstellungen an und hört bei der Auswahl der Tastatur aus. Auch das ist einer der Gründe für meinen Umstieg und trifft meine Erwartungen voll.
Ich habe direkt nach Inbetriebnahme den Google Play-Store durchforstet und einige Apps installiert. Das klappt erwartet unkompliziert und bleibt m.E. hinter dem iOS-Komfort nicht zurück.
Dann habe ich stundenlang eingerichtet, ausprobiert und Apps gesucht, installiert und ausprobiert.
Fazit
Für ein Fazit ist es sicherlich noch zu früh. Was ich aber bereits sagen kann ist, dass das SGN mich nicht enttäuscht hat. Ich bin bislang äußerst zufrieden – auch mit der Größe des SGN, worüber ich mir bei der Bestellung noch nicht zu 100% sicher war. Da der Akku meines SGN etwas Ladung benötigte, war ich heute Morgen mit meinem iPhone unterwegs. Dass mir das Display des iPhones so schnell so klein vorkommt, hätte ich nicht gedacht.
Ich werde mich heute Abend wieder mit dem SGN beschäftigen. Der Vormittag gehört nun erstmal der Familie.